Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.

Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.

Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

(Eph 2,20 bis 22)

 

 

Unsere Pfarrkirche besteht aus unzähligen Ziegelsteinen – Sinnbilder für die Menschen, die eine lebendige Pfarrkirche bilden, die gemeinsam mit unzähligen anderen Gemeinden rund um den Globus die große, weltweite Kirche ist.

 

Jeder Stein hat seine eigene unverwechselbare Position im großen Bauwerk. Jeder Stein hat seine eigene Aufgabe.

 

Die meisten spielen eine tragende Rolle. Sie bilden durch ihr Dasein das Gesamtwerk und halten es gleichzeitig, manche im Verborgenen, manche Sonne, Stürmen und Regen ausgesetzt, manche an der Basis, manche ganz hoch oben.

 

Es gibt Steine, die gewagte Bogenkonstruktionen, Türmchen oder Zinnen bilden, die sich und ihren Nachbarn in schwindelnder Höhe geradezu Unglaubliches zutrauen und es gibt Steine, die einfach nur da sind, alles zusammenhalten und den Wagemutigen und Kühnen Halt geben.

 

So verschieden wie die Formen und Aufgaben der einzelnen Steine sind die Menschen, die sich in der Pfarre gegenseitig unterstützen und halten.

 

Jeder einzelne Stein würde in diesem Bauwerk sehr fehlen und ein Loch hinterlassen, das weithin sichtbar wäre.

 

Nur gemeinsam schaffen wir es, ein Gesamtkunstwerk zu bilden, das auf festem Grund steht. Ein unendlicher Plan hat uns auf einem ewigen Fundament zu dem verbunden, das wir sind – zur Kirche, dem Bau aus unzähligen Steinen mit Christus als Schlussstein.