Pfarrgeschichte
Abriss der
Pfarrgeschichte und Auszug aus der Pfarrchronik von Dr. Peter Soukup
Dieser
Text wurde im Jahr 1990 verfasst und stellt die damalige Situation dar.
Das Gebiet
des heutigen Donaufeld war schon - wie zahlreiche Funde beweisen - in der prähistorischen
Zeit von Menschen besiedelt. In historischer Zeit zogen viele Völkerschaften,
wie Illyrer, Kelten, Hunnen über das Gemeindegebiet, ohne sich jedoch sesshaft
niederzulassen. Auch in den folgenden Jahrhunderten des Mittelalters und der
Neuzeit kam es zu keiner Siedlungsgründung auf Donaufelder Boden.
Eine
Siedlungstätigkeit im heutigen Sinne erfolgte erst in der zweiten Mitte des 19.
Jahrhunderts. Das erste Wohngebäude auf unserem Siedlungsraum wurde im Jahre
1829 am Mühlschüttel an der Donau errichtet. Wo die
heutige Fultonstraße den Freiligrathplatz kreuzt, hatten die englischen
Schiffbauer John Andrews und Joseph Pritchard zuerst
einen Werkschuppen, später ein Wohngebäude errichten lassen. Nach Einstellung
des Dampfschiffbaues wurde das Haus aus dem Jahre 1838 in ein Wohnhaus
umgestaltet. Zu dieser Zeit gehörte freilich der Grund und Boden an den
Schüttelauen zur Gemeinde Leopoldau. Als sich jedoch am Mühlschüttelarm immer mehr
Leute, vor allem Besitzer von Schiffmühlen niederließen, nannte man die gesamte
Gegend zwischen dem Hauptarm der Donau und dem Seitenarm, der unweit der großen
Taborbrücke etwa in Höhe des heutigen Wasserparkes abzweigte, das Mühlschüttel.
Ab dem
Jahre 1860 war etwas weiter nördlich, nachdem der Besitzer eines Meierhofes aus
Floridsdorf, Josef Wernhart,
die "Alten Krautgärten" dem Stift Klosterneuburg abgekauft hatte, an
der heutigen Leopoldauer Straße ein neues Wohngebiet entstanden. Die Häuser
wurden Leopoldau zugezählt und erhielten die
Bezeichnung "Neu-Leopoldau". Für die beiden
neuen Gebiete Neu-Leopoldau und Mühlschüttel
gab es keine eigene Gemeinde und auch keine Pfarre. Beide Orte gehörten zur
Pfarre Leopoldau. Im Jahre 1863 wurden in der
heutigen Patrizigasse bereits 30 Häuser gezählt. Am Mühlschüttel waren es bereits 84 Häusernummern, die man im
Jahre 1870 erfaßte. Die Volkszählung im gleichen Jahr
brachte folgendes zu Tage: in Neu-Leopoldau lebten
1267 Menschen und am Mühlschüttel 819. (Alt-Leopoldau
hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch 891 Einwohner). 6 Jahre später hatte Neu-Leopoldau bereits 2918 und Mühlschüttel
2461 Bewohner.
Die
Ergebnisse der beiden Volkszählungen führten dazu, dass es im Jahre 1880/81 zur
Abtrennung der neuen Siedlungsgebiete von der Gemeinde Leopoldau
kam. Am 16. Jänner 1881 kam zum ersten Mal die Vertretung der neuen Gemeinde ,,Neu-Leopoldau und Mühlschüttel"
im Haus Hoßplatz 12 zusammen (damals Bismarckplatz
4). Um eine Verwechslung der neuen Gemeinde mit dem alten Leopoldau
zu vermeiden, ersuchte der neue Bügermeister von Leopoldau, Josef Baumann, die junge Gemeinde umzubenennen
Die Idee wurde vom Gemeinderat aufgegriffen und mit Bewilligung durch den
Statthalter Graf Kielmansegg in ,,Donaufeld"
umbenannt. Das war im Jahr 1886. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits ein festes
Straßennetz in Donaufeld: die Bahngasse, die Schulgasse, die Kaiserin-Elisabeth-Straße, den Bismarckplatz. Der Ort Mühlschüttel war nach Zuschüttung des Donauarmes, auf dem
heute die Kirche St. Leopold steht, mit dem übrigen Donaufeld fest verbunden.
Ab dem Jahr 1885 gab es das Volksschulgebäude am Kinzerplatz
9, sowie einige Jahre später eine zweite Schule, die
"Stephanie-Schule", in der Andreas-Hofer-Straße.
Nach dem Donaudurchstich am 14. April 1875 wurde das bisherige Stromnetz der
Donau südlich vom Mühlschüttel zu einem stehenden
Gewässer (seitdem der Name "Alte Donau"). Die Schiffsmühlen mußten sich notgedrungen zurückziehen, sie siedelten sich
in der Krieau und in der "Schwarzlackenau"
an.
In dieser
Zeit wurde die neue niederösterreichische Ortschaft Donaufeld pfarrmäßig von der Pfarre St. Jakob in Floridsdorf
versorgt.
Pläne für
einen eigenen Kirchenbau bestanden zu dieser Zeit noch nicht. Es wurde
allerdings überlegt, die St. Jakobskirche in Floridsdorf
zu vergrößern, damit sie leichter die neuen Gemeindemitglieder aufnehmen kann.
In der
Zwischenzeit hatten sich zahlreiche Industriebetriebe in Donaufeld und in den
übrigen Gemeinden nördlich der Donau, vor allem in Floridsdorf
und Neu-Jedlersdorf angesiedelt, sodass schließlich
auf Wunsch der Gemeinden Floridsdorf, Jedlesee, Donaufeld und Neu-Jedlersdorf
die Großgemeinde Floridsdorf gebildet wurde (Gesetz
vom 8. Mai 1894).
Eine
Statistik aus dem Jahr 1894 liest sich folgendermaßen:
Floridsdorf: 1,29 km2, 234 Häuser, 8566 Einwohner,
Donaufeld: 2,75 km2, 550 Häuser, 14536 Einwohner.
Wiederum
wurde der Wunsch nach einer neuen Pfarrkirche St. Jakob laut. Aber es sollte
ganz anders kommen, denn der Statthalter von Niederösterreich, Erich Graf von Kielmansegg, hatte hochfliegende Pläne mit der neuen
Großgemeinde im Sinn: er wollte Floridsdorf zur
Hauptstadt von Niederösterreich machen.
Am 6.
November 1892 hielt der Statthalter von Niederösterreich im Floridsdorfer
Rathaus eine denkwürdige Rede. ,,Ich hatte," - so
liest man in seinen hinterlassenen Aufzeichnungen - «bald nach der Vereinigung
der Vororte mit Wien . . . vorgedacht, Niederösterreich eine neue
Landeshauptstadt zu schaffen. Dafür konnten nur die an der Donau Wien
gegenüberliegenden Gemeinden Floridsdorf, Donaufeld
und Jedlesee, bis dahin noch Dörfer und
Industrieorte, in Betracht kommen. Es musste sich mir zunächst darum handeln,
diesen Gemeinden städtischen Charakter und Ansehen zu geben. dass dies im
Interesse der Bewohner des linken Donauufers gelegen sei, führte ich deren Vertretern
in einer im Floridsdorfer Rathaus abgehaltenen
Versammlung vor Augen. Ich fand Beifall und Verständnis und beauftragte den
dortigen Bezirkshauptmann Leo Graf von Kuenburg,
Verhandlungen mit den genannten Gemeinden wegen ihrer Vereinigung offiziell einzuleiten
...".
Im Jahr
1893 wurde der Kirchenplaner und Architekt Baurat Franz Ritter von Neumann
beauftragt, einen Plan einer einfachen Kirche für das Gebiet von Donaufeld zu
erstellen. Der Zusammenschluss der transdanubischen
Gemeinden mit der Großgemeinde Floridsdorf machte
allerdings dieses Vorhaben zunichte, hatte
man doch in der Zwischenzeit mit Floridsdorf noch
viel größeres vor die neue Landeshauptstadt sollte Bischofssitz werden und aus
diesem Grunde auch eine Bischofskirche - einen Dom - bekommen.
In einem
Forderungskatalog der Gemeinden, deren nominelle Vereinigung am 8. Mai 1894
voranging, waren u.a. folgende Punkte enthalten:
Errichtung einer politischen Behörde in Floridsdorf,
weiters eines Bezirksgerichtes und einer Finanzbezirksdirektion, eines Spitales mit Öffentlichkeitsrecht, Erhebung zur Stadt,
Verlegung einer Garnison in die Großgemeinde, Errichtung eines
Zentralfriedhofes, eine ausbaufähige Infrastruktur (... Straßen und
Brückenprojekte, sowie die Kanalisierung der neuen Großgemeinde usw.). Der
letzte der 29 Punkte lautete: ,,Die Vereinigung mit Wien ist nicht
wünschenswert".
Ritter
Neumann wurde vom Stift Klosterneuburg, dem Patron der Kirche, beauftragt,
einen Kirchengroßbau in Donaufeld zu entwerfen. Der allererste Entwurf enthielt
noch zwei Türme, einen Kathedralbau als Bischofssitz.
Man kam jedoch von der Idee des Bischofssitzes wiederum ab und die Kirche wurde
umgeplant. Das Gotteshaus sollte einen Turm mit einer Höhe von über 100 Metern
haben.
Inzwischen
tat sich in der Politik wesentliches. Alle Forderungen der Floridsdorfer,
des niederösterreichischen Landtages und auch des Kaisers, die Ideen und Pläne
des Statthalters zu verwirklichen, schienen in greifbare Nähe zu rücken.
Äußerst optimistisch schritten die Floridsdorfer
Bürger im Juli 1896 zum ersten Mal zur Wahlurne. Das Ergebnis war für viele
enttäuschend. Die klerikale Christlich-soziale Partei siegte im dritten und
zweiten Wahlkörper, die Liberalen im ersten Wahlkörper. Bürgermeister,
Vizebürgermeister und der Gemeindevorstand kamen aus der christlich-sozialen
Partei. Die Sozialdemokraten waren im neuen Gemeinderat nicht vertreten,
erhielten aber gerade aus diesem Umstand immer größere Unterstützung. Um einen
Einzug in den Gemeinderat zu verhindern, wurde daraufhin von christlich-sozialer
Seite der Antrag gestellt, Floridsdorf der Gemeinde
Wien einzuverleiben.
Was nun
folgte, war höhere Politik. Am 8. November 1904 beschloss der Gemeinderat der k.u.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien die Vereinigung
von Floridsdorf mit Wien. Der sozialdemokratische
,,Volksbote" schrieb am 17. November 1904: ,,Der Kuhhandel ist also
gelungen, Floridsdorf ist auf Gnade und Ungnade dem Lueger ausgeliefert. Mit nur einer Gegenstimme unseres
Abgeordneten Seitz hat der niederösterreichische Landtag am 12. November 1904
der Einverleibung Floridsdorfs und der umliegenden
Gemeinden zugestimmt."
Damit war
der Traum von einer niederösterreichischen Landeshauptstadt ausgeträumt und der
"Dom von Floridsdorf", derzeit noch im
Planungsstadium, wurde zu einer Kirche von Wien. Aus diesem Grunde wurde wieder
einmal umgeplant und zwar wurde die Turmhöhe auf 96 m zurückgenommen, damit
nicht die Donaufelder Kirche die von Kaiser Franz Josef 1. gestiftete
Votivkirche überrage. Weiters wurde das Bauwerk etwas vereinfacht, ein Dachturm
aus der Planung entfernt und diverser Zierrat der Seiteneingänge etwas
schlichter gestaltet. Nicht zuletzt wurde diese Umplanung aus finanziellen
Gründen vorgenommen. Es gab nämlich keinerlei öffentliche Unterstützung für den
Kirchenbau, die gesamte finanzielle Last musste vom Stift Klosterneuburg
getragen werden. Der Kostenvoranschlag lautete weit über 1 Million Goldkronen.
Baurat
Franz Ritter von Neumann war ein Vertreter des Historismus, einer Stilform, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstand.
Der Historismus idealisierte die Stilelemente des Mittelalters und wurde vor
allem bei monumentalen Bauten und Kirchenbauten der 2. Hälfte des 19.
Jahrhunderts verwendet. Seinen Ausdruck findet er im sogenannten
"neugotischen Stil". Dieser neugotische Stil erhielt jedoch gegen
Ende des 19. Jahrhunderts auch noch weitere mittelalterliche Stilelemente dazu,
vor allem ,,neuromanische". Die Donaufelder Kirche ist ein gutes Beispiel
des Nebeneinander von neuromanischen und neugotischen
Formen, die sich dank des Kunstverständnisses Ritter von Neumanns in
kongenialer Weise in dem mächtigen Ziegelbau am Kinzerplatz
ergänzen.
St. Leopold
stellt sich nach außen als mächtiger Backsteinbau aus lichten und dunklen
Ziegeln dar. Nur der geringste Teil des gesamten Kirchenbaues besteht aus
hartem Stein. Die Donaufelder Pfarrkirche ist eine dreischiffige Hallenkirche,
in je 5 Joche gegliedert, zum Unterschied von mittelalterlichen gotischen
Kirchen. Der neugotische Bau ist so angelegt, dass alle drei Hallen gleich hoch
sind, die durch Rundpfeiler voneinander getrennt werden. Der Bau eines Lettners
war nicht vorgesehen. Das dreischiffige Langhaus mündet in einen einschiffigen
Chor mit drei Ecken mit 5/10 Schluss. Der fast 80 m lange Kirchenraum ist ganz
genau geostet, d.h. das Licht der aufgehenden Sonne
fällt am Geburtstag des hl. Leopold über den Hauptaltar in den Kirchenraum und
trifft in der Folge die Empore mit der Orgel. Es gibt kein Querhaus in
Kreuzesform wie bei mittelalterlichen Kathedralen, es wurde absichtlich
aufgegeben. Dadurch entsteht ein Raumeindruck, der die Himmelsrichtung Ost-West
stark betont.
Zum
Unterschied von mittelalterlichen Kirchen haben die Rippen des
Netzrippengewölbes keine
tragende Funktion und sind nur Stilelemente,
der Schub des Gewölbes wird durch eigens angelegte Strebepfeiler an der
Außenseite der Kirche abgefangen.
Die
Donaufelder Kirche ist 35 m breit, die lichte Höhe des Gewölbes beträgt 18 m,
der Turm ist, wie erwähnt, 96 m hoch und neben St. Stephan und der Votivkirche
der dritthöchste Kirchenturm. Neben St. Stephan und der Kirche Am Hof ist St.
Leopold die drittgrößte Kirche der Bundeshauptstadt.
St. Leopold
fasst laut amtlichen Protokollen zwischen 4800 und 5000 Menschen. Da aber noch
eine etwa 20% hohe Notfallskapazität an Ausgängen gegeben sein muss, wurden
nach der Baufertigstellung an der Süd- und Nordseite der Kirche Notausgänge
eingebaut, um im Notfalle ein rasches Verlassen des Kirchenraumes zu
ermöglichen.
Der
grandiose Architekt des Floridsdorfer Kirchenbaues -
von ihm stammt auch der wunderschöne Kirchenbau der Pfarrkirche St. Anton von
Padua in Favoriten aus der Zeit von 1896 bis 1900 erlebte den Bau von St.
Leopold nicht mehr. Er starb noch vor der Grundsteinlegung der Kirche. Der
effektive Bau der Kirche wurde von seinen langjährigen Mitarbeitern, den
Architekten Karl Troll und Johann Stoppel streng nach seinen Plänen
durchgeführt. Der Kirchenbau wurde widmungs- und wunschgemäß auf dem
zugeschütteten Mühlschüttelarm der Donau errichtet. Zu diesem Zwecke mussten
tausende Lärchenpfähle in den Boden getrieben werden. Diese schwierigen
Baumeisterarbeiten führte der k.u.k. Hofbaumeister
Josef Schmalzhofer aus, unterstützt von seinem
Geschäftsführer Stadtbaumeister Anton Schöfter und
dem Hauptpolier Anton Straka. Einmalig im Wien des
20. Jahrhunderts ist der 20 m hohe und 31 m breite Dachstuhl. Er ist ein
Meisterwerk der Zimmermeister Johann Österreicher und David Brunner.
Bei der
Donaufelder Kirche handelt es sich um den seltenen Glücksfall, dass der
Kirchenbau in seiner ursprünglichen Einrichtung bis zum heutigen Tage fast
unverändert geblieben ist. Nur die ehemaligen reich bebilderten Kirchenfenster
fielen den Einwirkungen des zweiten Weltkrieges zum Opfer. Die letzten Reste
der originalen Kirchenfensterausstattung sind die mittleren Apsisfenster mit
der Darstellung des Hl. Leopolds und seiner Gattin Agnes. Diese Fenster waren
ursprünglich an der linken Seitenwand angebracht und wurden nach dem Kriege in
die Apsismitte versetzt. Die übrigen Presbyteriumfenster
stammen aus dem Jahr 1954 und zeigen die Symbole der Sakramente. Die heutige
Ausstattung des Langhauses mit Buntglasscheiben stammt von der Renovierung der
Fenster im Jahr 1964.
Die einheitliche
Inneneinrichtung der Kirche zeigt sich vor allem in den gleichen
Holzschnitzereien der Sitzreihen sowie der Sakristeieinrichtung. Einheitlich
sind auch die gleichen Halbkugelformen aus denen der Deckel des Taufbeckens,
der Schalldeckel der Kanzel sowie die Füße der Leuchter, des Speisekelches und
der Monstranz zusammengesetzt sind. Die ornamentalen Muster kehren an den
Wänden und Messgewändern wieder. Eines der schönsten Messgewänder im reinsten
Jugendstil befindet sich leider nicht mehr in der Kirche, sondern wird in der
Schatzkammer des Stiftes Klosterneuburg aufbewahrt.
Beachtenswert
sind auch die Holzkassettendecken in der Sakristei sowie in der ehemaligen
Taufkapelle, die seit 1962 die Funktion einer Wochentagskapelle hat.
Im Jahr
1966 wurde entsprechend den liturgischen Vorschriften des 2. Vatikanischen
Konzils ein Volksaltar errichtet und am 19. März 1966 feierlich eingeweiht.
Dieser befindet sich jetzt in der Wochentagskapelle Der Volksaltar wurde 1985
aus einer originalen Kirchenkredenz adaptiert und beinhaltet Reliquien des
heiligen Leopold.
Die bereits
im Jahr 1962 für den Wochentagsgottesdienst eingerichtete frühere Taufkapelle
wurde im November 1985 neuerlich umgestaltet, und zwar in der Weise, dass die
Bänke nun halbkreisförmig angeordnet sind und ein Tabernakel links vom
Grundstein in die Wand versenkt wurde- Weiters wurde die Zelebrationsrichtung
um 90 Grad gegen die Außenfront gedreht.
Die
feierliche Grundsteinlegung war eines der spektakulärsten Ereignisse des jungen
20. Jahrhunderts in Floridsdorf. Schon am Morgen des
Festtages hatten sich viele Schaulustige entlang der Strecke die der Zug der
kaiserlichen Gäste, an der Spitze Kaiser Franz Josef I. mit dem Bürgermeister
von Wien, Dr. Karl Lueger, über die Kaiser-Franz-Josefs-Brücke nehmen würde, angesammelt. Auf
dem zugeschütteten Donauarm, der der Standort für die neue Kirche sein sollte,
hatten sich ebenfalls schon viele Schaulustige eingefunden. Schon am Tag zuvor
hatte man Festzelte aufgestellt und den Platz feierlich mit Fahnen und Stangen
geschmückt.
Schließlich
kam die Stunde des Empfanges der hohen Herren. Viele der Anwesenden, vor allem
die geladenen Gäste, besaßen Einladungen mit dem genauen Verzeichnis der Route,
die die Wagen des Kaiserhauses, des Bürgermeisters und des Propstes des Stiftes
Klosterneuburg nehmen würden. Zahlreiche Fotografen hatten sich eingefunden,
die mit ihren riesengroßen Apparaten in vorderster Linie Aufstellung genommen
hatten, um die Bilder vom denkwürdigen Ereignis für die Nachwelt abzulichten.
Der Tag war herrlich, es herrschte richtiges Kaiserwetter. Die feierliche
Grundsteinlegung begann pünktlich um 10 Uhr vormittags. Neben Kaiser Franz
Josef I. und dem Bürgermeister von Wien, Dr. Karl Lueger,
sah man unter anderem folgende Festgäste: den Statthalter von Niederösterreich,
Geheimrat Erich Graf Kielmansegg, den Minister für
Kultus und Unterricht, Geheimrat Wilhelm Ritter von Hand, Vizebürgermeister Dr.
Josef Neumayer. Polizeipräsident Johann Ritter von Habrda,
den Vizebaudirektor Rudolf Helmreich. den Flügeladjudanten
Oberst Fürst Dietrichstein, den Geheimen Rat Alfred Fürst von Montenuovo, den Generaladjunkten General der Kavallerie
Eduard Graf Paar, den Architekten Anton Troll, Erzherzog Friedrich, den Prof.
Dr. Josef Lhotzky aus Klosterneuburg, den
Stiftsdechant Alexander Czernohorsky aus
Klosterneuburg, Erzherzog Leopold Salvator, den Prof.
Dr Rudolf Schönsteiner aus Klosterneuburg, sowie den
Pfarrer von St. Florian, Pater Johann Mechtler und
den Probst von Klosterneuburg, Bernhard Johannes Peitl.
Die musikalische Gestaltung der Feier oblag der noch heute bestehenden Floridsdorfer Chorvereinigung "Harmonie 1865".
Der
Grundstein wurde in der zukünftigen Apsis vor dem Hauptaltar links eingemauert.
Ihm wurde folgende Urkunde beigegeben, die nachstehend auszugsweise
wiedergegeben wird: ,,Im Jahre des Heiles 1905, dem 2. Jahr des Pontifikates
seiner Heiligkeit des Papstes Pius X., dem 57. Jahre der glorreichen Regierung
seiner k.u.k. Apostolischen Majestät Franz Josef I.,
Kaiser von Österreich und König von Ungarn etc. wurde heute an dieser Stelle
der Grundstein zur St. Leopoldskirche zu Floridsdorf in feierlicher Weise gelegt".
Die
Erbauung einer neuen Kirche, für die mit der Stadt Wien vereinigte Gemeinde Floridsdorf, war schon längere Zeit mit Rücksicht auf die
Ausdehnung des Ortes und den Zuwachs der Bevölkerung ein notwendiges
Erfordernis, um den Bewohnern desselben die Möglichkeit zu bieten, ihren
Pflichten als Katholiken gerecht zu werden. Das Chorherrenstift Klosterneuburg
hat in Anerkennung der Dringlichkeit dieses Kirchenbaues sich entschlossen,
denselben nach den Plänen des verstorbenen Architekten Franz Ritter von Neumann
aus eigenen Mitteln durchzuführen. Die Architekten Karl Troll und Johann
Stoppel welche unter der Leitung des Franz Ritter von Neumann an der
Herstellung der Pläne mitbeteiligt waren, übernahmen nach dessen Tod die
Leitung des Baues. Mit der Ausführung der Baumeisterarbeiten wurde der k u. k
Hofbaumeister Josef Schmalzhofer betraut.
Heute legen
wir zu diesem Baue, welchen wir mit Gottes Hilfe glücklich zu vollenden
gedenken, den Grundstein. Alles Gott zur Ehre und unserem Landespatron, dem
heiligen Leopold, der seine schirmende Hand über unserem geliebten Kaiser und
unserem
Vaterlande schützend und helfend halten
möge. Geschehen am 6. Juni 1905, im dritten Jahre meines Amtes als Probst des
Stiftes Klosterneuburg. Urkund dessen meine
Unterschrift und das beigedrückte Siegel Bernhard Peitl, Probst".
Es folgt
dann noch die Unterschrift seiner Majestät des Kaisers und die Unterschriften
der Ehrengäste und des Festkommitees.
Das Stift
gab für die neue Kirche 1,3 Millionen Kronen aus- Darin sind auch 140.000
Kronen vom Fonds der Kapelle zum heiligen Johannes von Nepomuk in
Zwischenbrücken enthalten. Diese Kapelle mußte wegen
der Donauregulierung zwischen 1870 und 1875 abgetragen werden. Die neue
Tochterkirche von Klosterneuburg wurde am 8. Juni 1914 feierlich geweiht. Die
Bauarbeiten waren flott und planmäßig vorangegangen und termingemäß war am 4.
April 1914 beim Vorstand des Kirchenbauvereines die Mitteilung des fürsterzbischöflichen Ordinariates eingelangt, dass «die
Statthalterei die Teilung der Pfarrbezirke zu St. Jakob in Floridsdorf
und damit die Errichtung einer neuen Pfarre mit der neugebauten Kirche St.
Leopold genehmige."
Der
Weihevorgang war nicht mehr so spektakulär wie die Grundsteinlegung. Vom
Kaiserhaus nahm an der feierlichen Konsekration Erzherzog Peter Ferdinand teil.
Die feierliche Weihe erfolgte durch den Fürsterzbischof
von Wien, Dr. Friedrich Kardinal Piffl. Der
Schlussstein wurde gegenüber dem Grundstein in der Apsis vor dem Hauptaltar auf
der rechten Seite in die Wand versenkt und mit einer Schmuckplatte versehen.
Die beiden Schmuckabdeckungen von Grundstein und Schlussstein sind auch heute
noch zu sehen.
Was die
künstlerische Ausgestaltung des Innenraums von St. Leopold betrifft, wird man
kaum eine vergleichbare Kirche im Wien des 20. Jahrhunderts finden. Aufgrund
der Lage im Nordosten Wiens wollte man auch bei Einrichtung "des Domes
drüber der Donau" besondere Akzente schaffen. Die Förderung des
Kunstgewerbes und der plastischen Kunst im Kircheninneren geht auf eine
Initiative des damaligen Prälaten von Klosterneuburg und späteren Erzbischof
von Wien, Friedrich Gustav Piffl, zurück.
Der
Hochaltar ruft durch die Monumentalisierung der Goldschmiedeplastik den
Eindruck hervor, als wollte der Künstler die Wand des Reliquienschreines ins
Gigantische vergrößern. Auf einem Marmorunterbau erhebt sich in einem wunderschönen
Rahmen die Gruppe "Hl. Leopold und seine Gemahlin Agnes, kniend vor der
Gottesmutter mit dem Jesuskind". Wie fast alle plastischen
Einrichtungsgegenstände der Kirche ist auch der Hochaltar in Metalltreibarbeit
hergestellt- Es ist zu bemerken, dass die großen Figuren durchwegs aus Tombak getrieben sind. Das Wort Tombak
kommt aus dem Malaischen und bedeutet die vor allem in Ostasien gebräuchliche
rote bis gelbe Kupfer-Zink-Legierung. Der fein ausgehämmerte Tombak ist optisch kaum von Blattgold zu unterscheiden. Die
Figuren des Hochaltares wurden nach dem Modell des Bildhauers Edmund Klotz von
der Wiener Werkstätte des Nikolaus Stadler bzw. seiner Nachfolger Ignaz
Bergmann und Josef Peyer in Metall getrieben.
Vor
Aufstellung in der Kirche wurde der Altar monatelang im Wiener Künstlerhaus zur
Besichtigung ausgestellt. Aus der Werkstätte des Nikolaus Stadler stammen auch
die übrigen Metalltreibarbeiten, wie der Aufbau der Seitenaltäre, der
Kanzeldeckel usw. Vom Bildhauer Klotz stammt auch das wunderschöne
Tabernakeltürchen des Hochaltares, "Die Brotbrechung in Emmaus"
darstellend, sowie das Kreuz des Hochaltares. Weiters schuf er den figuralen
Schmuck des großen siebenteiligen Lusters mit dem Ovalbild des hl. Evangelisten
Johannes und Szenen aus der Geheimen Offenbarung, sowie der Darstellung der
Schöpfungstage.
Eine
zeitgeschichtlich sehr interessante Inschrift befindet sich am Hochaltar
beiderseits des Tabernakels: LAUDEMUS NOMEN DOMINI, QUIA DE DOMO AUSTRIAE
ILLUXIT - LUMEN PIETATIS, CUIUS MEMORIA A GENERATIONE IN GENERATIONEM MANET.
Auf Deutsch: Lasset uns den Namen des Herrn preisen, da aus dem Haus Österreich
das Licht der Frömmigkeit aufleuchtete, deren lebendige Gegenwart von
Generation zu Generation andauert.
Die Pieta
des linken Seitenaltares schuf Arthur Kaan. Von ihm
stammen auch die Luster "Herz Jesu" und "Herz Maria" sowie
der Schmerzensheiland "Ecce Homo" des
Heiligengrabaltares, ebenso drei der Hauptreliefs der Kanzel und zwar die
Heiligen Severin, Canisius und Marco d'Aviano. Vom Wiener Künster
Alexander Illitsch stammt der rechte Seitenaltar
"Die heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten". Er schuf auch noch
das Tabernakeltürchen mit einer Treibarbeit des "Guten Hirten",
weiters die Kanzel, ebenfalls in Tombakverkleidung,
und drei weitere Reliefs der Kanzelbrüstung: St. Floridus,
St. Capistranus und St. Koloman.
Er zeichnet auch verantwortlich für die vierzehn Reliefs der Kreuzwegstationen.
Vom bereits erwähnten Arthur Kaan stammt auch die
Figurengruppe des linken Seitenaltares mit der Darstellung des Opfers Abrahams
auf dem Tabernakeltürchen.
Der von
vornehmer Einfachheit zeugende Taufstein vor dem Familienaltar wurde von den
Architekten Troll und Stoppel entworfen und trägt die Inschrift: "Durch
das Wasser der Taufe geschieht der Übergang vom Irdischen zum
Himmlischen".
Vom künstlerischen Standpunkt bietet das
Innere von St. Leopold ein Gesamtkunstwerk, zu dem namhafte Jugendstilkünstler
wie der Kupfergraveur Nikolaus Stadler sowie die Künstler Bergmann und Peyer ornamentale Treib- und Metall arbeiten lieferten.
Nicht unerwähnt bleiben soll der Gürtlermeister Franz
Pavlass sowie die Ew. Schwestern "Töchter des
göttlichen Heilandes" in Wien 7, die die stofflichen Paramente
nach den Zeichnungen der Innenarchitekten anfertigten.
Im Jahr 1939
wurde an dem der Kanzel gegenüberstehenden Rundpfeiler ein neugotischer
Steinaltar mit einer Kreuzigungsgruppe errichtet (Vergleiche das Kapitel
"Kleine Historie von St. Leopold"). Damit war die Absicht verbunden,
die Gläubigen näher zum Altar zu bringen, damit sie die hl.Messe
besser verfolgen konnten. Seit dem zweiten Weltkrieg wird im Tabernakel, dessen
Pyramidendach von einer Pelikandarstellung gekrönt wird (der Pelikan nährt mit
seinem Herzblut die Jungen und stellt somit ein wunderschönes Symbol des
christlichen Glaubens dar) ständig das Allerheiligste aufbewahrt.
Im Jahr
1960 wurde im linken Seitenschiff der Kirche von der Firma Babitzky
aus Retz unter Verwendung des bereits bestehenden
Missionskreuzes ein Kriegerdenkmal errichtet, das am 23. Oktober des gleichen
Jahres von Generalabt Koberger
eingeweiht wurde.
Die
naturalistische Gestaltung der Lourdesgrotte wurde bereits im Jahr 1928
vorgenommen. Vorbei an den Statuetten der Heiligen Antonius, Theresia vom Kinde
Jesu, Clemens Maria Hofbauer und Judas Thaddäus kommt man zur "Ecce Homo-Nische" mit der bemerkenswerten
Metallskulptur des Schmerzensheilandes.
Die
Donaufelder Pfarrkirche besitzt eine der interessantesten Orgeln von Wien. Sie wurde
im Zuge des Kirchenbaues um das Jahr 1910 von der Wiener Orgelbaufirma Franz
Josef Swoboda gebaut und ist die größte noch spielbare im Originalzustand
belassene ,,Swoboda-Orgel" in Österreich. Bei dem Orgelwerk handelt es
sich um ein Werk mit rein pneumatischer Traktur Diese
Form der Orgelbauweise mit Röhrenpneumatik kam erst relativ spät, nämlich zum
Ende des 19. Jahrhunderts, auf Die Röhrenpneumatik ermöglichte es, sehr große
Orgeln derart zu bauen, dass die Tasten auch bei vollem Werk ohne Kraftanwendung
leicht niederzudrücken waren. Das Grundprinzip einer pneumatischen Traktur besteht darin, dass die Luft, die durch die Pfeifen
streicht und sie zum Klingen bringt (man spricht in diesem Zusammenhang vom
,,Orgelwind") auch dazu benutzt wird, die Verbindung zwischen der Taste am
Spieltisch und dem jeweiligen Pfeifenventil herzustellen. Drückt der Organist
die Taste nieder, wird der Wind vom Spieltisch über Röhren zu kleinen Bälgen
geleitet, die sich mit Luft füllen und je ein Ventil aufdrücken. Durch das
geöffnete Ventil kann der Orgelwind in die zur Taste gehörende Pfeife strömen.
Der Nachteil der Röhrenpneumatik besteht darin, dass die Luft eine gewisse Zeit
benötigt, um über die Röhren zu den kleinen Bälgen zu gelangen und dass daher
zwischen Tastendruck und Ventilöffnung bzw. Erklingen der Pfeifen für den
Organisten eine unangenehme Zeitverzögerung eintritt. Das ist auch der Grund,
dass man heute keine pneumatischen Orgeln mehr baut.
Disposition
der Orgel von St. Leopold
Hauptwerk
Nebenwerk Pedal
Trompete 8' Progrharm 2 2/3' Sopran 4'
Bordun 16' Prästant 4' Oktavbaß 8'
Principal 8' Flauto amabile 4' Cello 8'
Gamba 8' Vox celeste 8' Quintbaß 10 2/3'
Salicional 8' Aeoline 8' Kontrabaß 16'
Gedeckt 8' Lieblich gedeckt 8' Violon 16'
Soloflöte 4' Geigenprincipal 8' Subbaß
16'
Oktav 4' Quintatön 16' Posaune 16'
Quinte 2 2/3' Basson Oboe 8'
Superoktav 2' Mixtur 2 2/3'
Neben
diesen 28 klingenden Registern besitzt die Orgel einige Spielhilfen: 10
Registerkombinationen (z.B. Flötenchor, Geigenchor, Mezzoforte,
Forte), 19 Registerkoppeln (Manual-, Pedal- und Oktavkoppeln) und einen
Rollschweller (eine Walze, die der Organist mit den Füßen drehen kann. Dabei
werden nacheinander bestimmte Register eingeschaltet. Das erweckt den Eindruck
eines allmählich anschwellenden Orgelklanges.).
Insgesamt
1940 Pfeifen sind in der Orgel eingebaut. Die kleinste Pfeife (in der
Superoktav) misst ca. 10 cm, die größte (im Kontrabass) ca. 9 Meter. Die, wie
bereits erwähnt, 1910 erbaute Kirchenorgel wurde durch die sogenannten
Kongressrichtlinien leicht geschärft und obertönig
gestimmt. Die Orgel ist als Klangdenkmal anzusehen und wurde bisher klangmäßig nicht verändert. Neben der technisch soliden
Ausführung ist auch die Kunst nicht zu kurz gekommen: der Spieltisch aus
Eichenholz ist beiderseits von je einem geschnitzten Weinstock gestützt.
Geschnitzte Weinornamente finden sich auch auf dem Orgelprospekt, der das
gotische Dreipassmotiv des Hochaltares und der beiden Seitenaltäre
widerspiegelt. Den Prospekt zieren ebenfalls reliefartige Plastiken:
Musizierende Engel und in der Mitte eine Figurengruppe "Die heilige
Cäcilia und zwei kniende Engel", in der gleichen dreiecksförmigen
Anordnung wie die Hauptaltarfiguren.
Im Jahr
1936 wurde die Orgel modernisiert und zwar in der Weise, dass ein elektrisches
Gebläse eingebaut wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten jeweils zwei Männer
durch Balgtreten für den nötigen Orgelwind sorgen. Wenn der Organist zum
Weiterspielen wieder Orgelwind brauchte, musste er die Balgtreter vom
Orgeltisch mit einer eigenen Glocke rufen, um ihnen anzuzeigen, dass er sie
wieder brauchte. Vom "Musiker Gottes", dem genialen Komponisten Anton
Bruckner, sagt man, dass er bisweilen mit dem Orgelbuch nach den
eingeschlafenen Balgtretern werfen musste: derartiges konnte aufgrund der
obigen Einrichtung in Donaufeld nicht vorkommen.
Im Jahr
1955 wurde die Orgel von der Firma Molzer
generalüberholt und ein Jahr später mussten Spieltisch, Magazin und Bälge von
der Firma P. Eppel neu beledert werden. Ein neues
Gebläse erhielt die Orgel im Jahr 1970 und zwar durch die Firma Kaufmann, das
sich allerdings leider als zu schwach erwies.
Der
langjährige Organist der Donaufelder Orgel, der das Instrument mehr als 30
Jahre betreute und 1990 verstarb, Günther Steinmetz, hat mit seinem Vorgänger,
Karl Pindur, eigenhändig an die 900 defekte
Ventilbälge mit neuem Leder überzogen. Diese aufwendigen Reparatur - und
Betreuungsarbeiten an Orgeln müssen heute nicht mehr durchgeführt werden. Man
geht ihnen dadurch aus dem Weg, dass man sie durch billigere elektrische
Anlagen oder durch Orgeln mit mechanischer Traktur
ersetzt. Durch dieses Ausweichen auf bequemere und billigere Lösungen ist die
Donaufelder ,,Swoboda-Orgel" zu einem Unikat in ganz Österreich geworden.
Wie in
vielen Kirchen Wiens gibt es zu St. Leopold auch noch kleine Geschichtchen und
Historien zur offiziellen Geschichte, die oft nicht in den bekannten Annalen
aufscheinen, sondern nur von Mund zu Mund weitergegeben werden. Der folgende
Beitrag ist solch ein Teil einer mündlichen Überlieferung, ergänzt mit Zahlen
und Daten aus der Pfarrchronik und aus anderen Quellen.
Vom
ursprünglichen Plan der Kirche als Bischofssitz zeigen sich heute noch Relikte
im Altarraum: der Thronsessel vor dem Altar und die beiden Oratorien mit den
Schiebefenstern. Die Schiebefenster sollten dazu dienen, dass Personen, die
sich in den Oratorien aufhielten, ebenfalls am Gottesdienst teilnehmen konnten.
Derartige Einrichtungen finden wir heute auch noch in den Kirchen der deutschen
Romanik und Gotik. Die Bänke, die ursprünglich für die Oratorien vorgesehen
waren und in den ersten Jahren dort ihren Platz fanden, befinden sich heute in
der Kapelle. Der Thronsessel hatte bis 1964, als die hl. Messe noch vor dem
Hochaltar gelesen wurde, seine fixe Funktion für die Geistlichkeit.
Leider ist
von der Pracht der Fenster, wie sie noch vor dem Ausbruch des zweiten
Weltkriegs die Gläubigen erfreute, fast nichts mehr erhalten. Die Fenster im
Altarraum wurden durch die Bombeneinwirkungen fast alle beschädigt.
Das
Doppelfenster hinter dem Hochaltar, darstellend den heiligen Leopold und seine
Gemahlin Agnes, ist das einzige noch erhaltene Fenster der Kirche. Es befand
sich mit anderen leider nicht mehr erhaltenen Fenstern früher an der linken Seite
im Altarraum, wo jetzt noch die Rosette in ihrer ursprünglichen Form vorhanden
ist, allerdings nicht mehr im Original. Auch nicht mehr original sind die
übrigen Fenster, die durch anonyme Stifter finanziert wurden. Daneben gibt es
jedoch auch Fenster, die namentlich und datumsmäßig
den Stifter erkennen lassen. So wurde das zweite Fenster von links von Dipl.-lng. Richard Schicht und Margarete Schicht im Jahr
1954 zum vierzigjährigen Bestandsjubiläum der Kirche gestiftet. Ebenso wurde
das zweite Fenster von rechts im gleichen Jahr von den Gärtnern aus Donaufeld
gestiftet.
Die Fenster
der Seitenschiffe wurden ebenfalls durch Kriegseinwirkungen zerstört und
konnten erst im Jahre 1964 von Pfarrer Leander wieder in den ursprünglichen
Zustand versetzt werden. Dabei wurden die vorhandenen Originalbutzenscheiben
von den Fenstern der Oratorien und Türme herausgenommen und anstelle von
zerstörten Scheiben in den Fenstern der Seitenschiffe angebracht. Für ein
Fenster blieben allerdings keine Butzenscheiben mehr übrig, so dass man es um
teures Geld aus böhmischem Glas im Ausland fertigen lassen musste. Dieses
Fenster befindet sich im Seitenschiff oberhalb des Taufbrunnens. Die
Außenfenster in den Oratorien, dem Hauptturm und den vier Seitentürmen aus
denen man die Butzenscheiben entnommen hatte, wurden mit Scheiben aus Kathedralglas eingeglast.
Ursprünglich
wurde am Hochaltar die heilige Messe an Sonntagen um 6.30Uhr, 8 Uhr und 9 Uhr
zelebriert. Die Kindermesse um 10 Uhr war am Sakramentsaltar. Dieser
Sakramentsaltar gehörte allerdings nicht zur ursprünglichen Ausstattung der
Kirche. Er stammt aus dem Akademischen Gymnasium in Wien 1 und wurde im Jahr
1940 aufgestellt. Da man aber der Meinung war, dass dieser Altar das
ursprüngliche "Bild" der Kirche störe, sollte er in der Folge wieder
abgetragen werden. Da jedoch die Kosten der Abtragung mit S 30.000.-S veranlagt
waren, nahm man wieder Abstand davon. Im Falle der Abtragung wäre der
Sakramentsaltar in das Stift Klosterneuburg verbracht worden.
Vor dem
Altarraum befinden sich auf der linken und rechten Seite Notausgänge. Diese
waren ursprünglich beim Bau der Kirche nicht vorgesehen, mussten aber nach der
Kommissionierung nachträglich angebracht werden. Es hatte sich nämlich
herausgestellt, dass für den Fassungsraum der Kirche zu wenig
Ausgänge vorhanden waren.
Kehren wir
noch einmal zur Kriegszeit zurück: die Kirche erhielt an sich keine
Bombentreffer, allerdings wurde das Dach durch Splitter schwer beschädigt,
ebenso die Außenmauern. Die letzteren Beschädigungen sind heute noch zum Teil
sichtbar. Es grenzt an ein Wunder, dass sich innerhalb der Kirche auf Grund der
schweren Erschütterungen durch den Bombenhagel kaum Risse im Gewölbe und an den
Säulen zeigten. Weist doch das Mittelschiff immerhin eine lichte Höhe von 18 m auf
- das entspricht einem vierstöckigen Haus mit Dachterrasse.
Die Statue
der heiligen Theresia wurde 1936 von Pfarrer Leander Marschall aufgestellt.
Eine Verehrerin der heiligen Theresia aus Meidling
hatte sie bezahlt.
In den
ersten Jahren wurde auf der rechten Seite ein Herz-Jesu Altar eingerichtet,
allerdings nur mit kriegsbedingtem Baumaterial, d.h. in Kistenform aus alten
Sperrholzplatten, die extreme Brandgefahr bildeten. Aus Gründen der Sicherheit
wurde daher der Altar von Pfarrer Leander entfernt. Die einzige Originalstatue
aus der Gründerzeit ist die Ecce Homo Statue
gegenüber der Lourdesgrotte. Die beiden anderen Heiligenstatuen Judas Thaddäus
und Antonius von Padua kamen später dazu. Sie waren ursprünglich färbig und
wurden in der Folge bronziert, um zu der Ecce Homo Statue dazuzupassen. Dies war allerdings kein
Anliegen der Kirche, sondern geschah über Auftrag des Bundesdenkmalamtes. Die
kleine Clemens Maria Hofbauer Statue wurde vom Kaufmann Wessely vom Kaufhaus Wodicka (bis vor kurzem ein Gemischtwarengeschäft Ecke Kinzerplatz - Scheffelstraße) gestiftet.
Die
Lourdesgrotte in ihrem heutigen Zustand wurde im Jahre 1926 errichtet. Die
Malereien links und rechts vom Haupteingang stellen ein weiteres Zeugnis der
Originalität der ersten Stunde von St. Leopold dar. Ursprünglich war gedacht,
an der linken Seite eine Mariengedenkstätte zu errichten. Aber erst 1926 wurde
aufgrund der Intentionen einer Marianischen Kongregation das Vorhaben in die
Tat umgesetzt (Männer-, Mädchen- und Frauenkongregation).
Das Kreuz
beim Kriegerdenkmal stammt aus dem Jahr 1919, das Kriegerdenkmal selbst wurde
in der heutigen Form im Jahre 1960 errichtet. Das Denkmal ist als Gedenkstätte
für die Toten der beiden Kriege zu verstehen. Allerdings stammen die Namen der
Toten nur aus dem 2.Weltkrieg. Nach dem 2. Weltkrieg war ursprünglich ein Holzverbau bestehend aus Nachtkästchenteilen, wie man sie
aus den zerbombten Wohnungen herbeigebracht hatte, aufgestellt worden, wo die
Witwen und Angehörigen der Toten Bilder der Gefallenen angebracht hatten.
Dieser Holzverbau, auf dem man neben den Bildern auch
Öllichter und Kerzen aufgestellt hatte, brannte eines Tages ab. Pfarrer Leander
ließ danach die Bilder unter einer Glasplatte fassen und die Holzteile
entfernen. Später entschloss man sich, ein dauerhaftes Denkmal zu errichten und
versuchte, den für das Jahr 1960 enormen Betrag in der Höhe von S 38.000,-
dadurch zu minimieren, dass man die Angehörigen um einen Zuschuss in der Höhe
von S 150,- für die Eintragung der Totennamen
ersuchte. Wer sich diesen Betrag nicht leisten konnte, wurde ebenfalls
berücksichtigt.
Der Ambo im
Altarraum stammt aus der Zeit nach dem zweiten Vatikanum
und wurde aus einem Beichtstuhl in der Kapelle gefertigt und im Zuge der
Umgestaltung des Altarraumes im Jahre 1985 geändert.
Der
wunderschöne Luster vor dem Hauptaltar ist durch eine komplizierte Winde
absenkbar, die jedoch seit einiger Zeit eingerostet ist. Unter entprechendem Kostenaufwand wäre diese funktionstüchtig zu
machen. Bis vor ca. 10 Jahren wurde der Luster regelmäßig zu Reinigungszwecken
herabgelassen und wieder von Hand aus hinaufgekurbelt. Der Luster hat ein
Gewicht von ungefähr 300 kg.
Sämtliche
Altäre sind Ziegelaltäre und mit Marmor verkleidet, ausgenommen der bereits
erwähnte Sakramentsaltar, der aus Untersberger Marmor
gefertigt ist.
Eine
Gasbeheizung für die Nebenräume der Kirche war baumäßig
bereits vorgesehen. Ein Gaskamin für die Beheizung wurde in der Sakristei, in
der Kapelle und im Leopoldisaal errichtet. Die Rauchfänge gingen über das Dach
der beiden Seitendächer, wurden aber bei der Neueindeckung des Daches entfernt.
Im Kirchenschiff standen beidseitig der Bankreihen 6 Gaskandelaber und 4
Kandelaber beim Chorgestühl zur Beleuchtung. In der Apsis befinden sich heute
noch links und rechts über dem Kommuniongitter zwei originale dreiarmige
Gasleuchter, die nunmehr elektrisch beleuchtet werden. Als vor einigen Jahren
bei Rohrarbeiten am Kinzerplatz von einer Baumaschine
das Gasrohr beschädigt wurde, wurde von der Gemeinde Wien beanstandet, dass es
sich bei den die Kirche versorgenden Gasrohren um uraltes Material handle.
Wollte man die Kirchenbeheizung durch Gas weiter aufrecht erhalten, hätten
diese Rohre neu verlegt werden müssen. In Anbetracht der veranschlagten Kosten
von S 93.000,- wurde davon Abstand genommen und die Gasheizung eingestellt.
Im ersten
Stockwerk der Kirche befinden sich über der Kapelle bzw. über der Sakristei die
eingangs genannten Oratorien. Der auf der linken Seite gelegene nunmehr
,,Leopoldisaal" genannte ehemalige Kongregationssaal wird derzeit für
Gruppenstunden, Messen usw. verwendet. In der Zeit von 1920 bis 1936 wurde
dieser Saal auch für Veranstaltungen von Studentenverbindungen benutzt.
Besonders
erfreut uns heute der Ruf der Glocken von St. Leopold, der uns nicht nur zur
Messe ruft, sondern auch tagsüber die Stunden ankündigt. Die Kirche hatte
ursprünglich 6 Glocken. Im Laufe des ersten Weltkrieges, im Jahr 1916, wurden
die Glocken entfernt und für Kriegsmaterial eingeschmolzen. Doch am 31.12.1920
wurden 2 neue Glocken geweiht. Pfarrer Leander fand anlässlich der Übernahme
der Pfarre im Jahre 1935 einen Glockenfonds vor, der die Grundlage für die
Anschaffung von 4 neuen Glocken im Jahre 1936 bildete. Allerdings blieben die
neuen Glocken nur kurze Zeit im Turm, denn 1942 wurden fünf Glocken auf Befehl
des Wehrkreiskommandos abmontiert und folgten dem Schicksal ihrer
Vorgängerinnen im 1.Weltkrieg. Zur neuerlichen Anschaffung von Glocken kam es
erst wieder im Jahr 1951. Die einzige Glocke, die in der Kirche verblieben war,
war die Sterbeglocke. Sie wog 150 kg. Sie blieb allerdings nicht unversehrt,
sie erhielt durch Kriegseinwirkungen einen Sprung und wurde zwecks Erhaltung
des Klanges angebohrt. Die Reparatur war jedoch unzulänglich, so dass die
Glocke im Jahr 1951 ausgetauscht wurde. Für diese Glocke, die Marienglocke,
spendete Frau Poppenwimmer Buntmetall, die Gusskosten
bezahlte die Pfarre. Im Jahre 1958 wurden 3 weitere Glocken, die
Leopoldiglocke, die Katharinenglocke und die
Kriegerglocke aus Spenden der Bevölkerung angeschafft. Beim Austausch und bei
der Neuanschaffung wurde ausschließlich auf Pfarrmittel und Spenden gegriffen.
Vom Stift Klosterneuburg wurde hiezu kein Beitrag geleistet. Das heutige Geläute hat ein Gesamtgewicht von ca. 4000 kg. Da 1958 der
Glockenfonds höher war als die Anschaffung der Glocken kostete, wurde vom
restlichen Betrag das Dach des Pfarrhofes instand gesetzt und der Kirchturm,
dem man 1916 das Kupferdach für Kriegszwecke abmontiert hatte, neu gestrichen.
Die Glocken wurden im Inneren des Turmes aufgezogen. Dabei wurde das untere
Turmgewölbe aufgestemmt. In den oberen Etagen befinden sich im Turm mit Holz
abgedeckte Öffnungen, die dabei aufgeklappt wurden.
Zur
Beflaggung des Kirchturms bei besonderen Anlässen wie Erstkommunion, Firmungen usw.
wurde 1988 eine Kirchenfahne angeschafft, die vom untersten Balkon bis zum
Eingang reicht. 27 m2 Stoff waren dafür notwendig. Bei der ersten Beflaggung
gab es jedoch Fehlschläge, da der Kirchturm Regen und Wind extrem ausgesetzt
ist und gerade an diesem Tage Schlechtwetter herrschte. Die Firma Ing. Lambert
fertigte kostenlos eine 5 Meter lange Fahnenstange mit eigener Aufhänge- und
Befestigungseinrichtung an. Darauf hin gab es keine Probleme mehr.
Die kleine
elektrische Orgel neben der Kirchenkanzel wurde anlässlich der Silbernen
Hochzeit des Ehepaares Szalony von diesen, bzw. aus
Geldspenden anstelle von Blumenspenden, gestiftet.
Anlässlich
der Goldenen Hochzeit eines ungenannt bleibenden Ehepaares aus der
Pfarrgemeinde stiftete dieses im Jahre 1988 einen Beitrag für die
Kupferblechverkleidung der beiden Turmaufgangstüren, der Sakristei- und der
Kapellentüre. Diese Türen waren vollkommen verwittert. Eine Neuanschaffung in
vollem Holz hätte pro Türe mindestens S 30.000,-gekostet.
Pfarrer
Theoderich äußerte sich im Jahr 1977 anlässlich der Frage der Neueindeckung des
gesamten Kirchendaches (Fläche ca. 3000m2): ,,Ein halbes Joch Weingarten ist
sicher eine schöne Sache, aber ein halbes Joch Dachfläche bringt viele
Sorgen".
Dank der
Mithilfe von vielen ungenannten Gemeindemitgliedern z.B. für die
Kirchenreinigung und die Betreuung des Blumenschmuckes in der Kirche, wurden
und werden die kleinen und auch die größeren Probleme gemeistert (Siehe auch
das Kapitel "Die Orgel"). Doch soll an dieser Stelle z.B. Herr Königsbauer
nicht unerwähnt bleiben: denn wenn ein Wasserhahn tropft, eine Lichtleitung
kaputt ist oder ein Türschloss klemmt, der Genannte behebt in kürzester Zeit
den Schaden und tut dies nun bereits über 20 Jahre lang in seiner Freizeit.
Dass man
oft einen ungewohnten Weg gehen muss, beweist die Tatsache, dass
Privatinitiative oft kostensparend sein kann: im Jahr 1939 wurde im Dorotheum beim Schlingermarkt eine Monstranz sowie ein
Speisekelch und zwei hölzerne Kerzenständer, die noch heute in Verwendung stehen,
erstanden.
Gleichzeitig
mit dem Kirchenbau wurde am später als Kinzerplatz
benannten Kirchenplatz mit dem Bau eines Pfarrhofes begonnen. Die
kreisbogenartige Außenfassade des neuen Pfarrhofes erinnert an ausgebreitete
Hände. Über dem mit Kupferblech ausgelegten Eingangstor befindet sich eine
Darstellung der hl. Maria mit dem Spruch ,,Pax intrantibus" (Friede den Eintretenden). Laut den
Bauplänen waren im Erdgeschoß links eine dreiräumige Mesnerwohnung und zwei
Räume für einen Kirchendiener vorgesehen. Rechts war Platz für die
Pfarrkanzlei, das Pfarrerbüro und den Paramente- und
Archivraum. Im ersten Stock waren die Privatzimmmer,
ein Arbeitszimmer, ein Sprechzimmer und ein Speisezimmer, sowie die Küche für
den Pfarrer gewidmet. Zusätzlich gab es noch je ein Zimmer für eine
Haushälterin und einen Dienstboten. Im 2. Stock wurden 5 Kooperatorenwohnungen
mit je 2 Räumen errichtet. Interessant ist die bauliche Ausführung im Hinblick
auf die gesellschaftliche Stellung der Bewohner die Pfarrerwohnung hat eine
Raumhöhe von 4.10 m, die der Kooperatoren von 3.55 m. Für den Kirchendiener,
für die Pfarrkanzlei und für den Dienstboten waren eiserne Öfen, für alle
übrigen Räume Kachelöfen planlich vorgesehen.
Räume für
Seelsorgestunden oder Kommunikationsräume waren nicht geplant und entsprachen
auch nicht dem Zeitgeist. Die heutige Innenraumverteilung der Kommunikations-
und Gruppenräume entwickelte sich erst in den letzten 15 Jahren.
Hans Smital, Chronik von Floridsdorf -
Geschichte der Großgemeinde Floridsdorf, 1903
Unser
schönes Floridsdorf Donaufeld, Heft 2 und 3/1981,
Blätter des Museumsvereines Floridsdorf
Raimund
Hinkel: Floridsdorf
Persönliche
Erinnerungen von Hermann Köstler, Wien 21
Prof Franz Polly: Floridsdorfer
Spaziergänge
Pfarrchronik
von St. Leopold von 1914 bis heute
Stiftsarchiv
Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg
Dr. Peter Soukup: Pfarrblatt 2/1989 - 75 Jahre St. Leopold
Dr. Peter Soukup: Die Kathedrale war schon geplant,
Niederösterreichische Wirtschaft, Nr. 33/1985